Eine "kleine" Rückbesinnung auf meinen Kamera-Werdegang

(Ich hoffe, ich gehe hier nicht zu sehr ins Detail...)

Ich freue mich, das sich jemand auch für diesen Bereich der Seite interessiert. Eigendlich wollte ich im Beitrag Bilder anhängen, die mit den jeweiligen Kameras gemacht wurden. Leider hab ich da derzeit ein kleines Problem mit. Daher kommen diese eventuell später.

Die ersten Gehversuche

Meine ersten Kameras hatte ich bereits als Kind. Es waren die klassischen Ritsch-Ratsch-Kameras, mit denen auch schon Kinder umgehen können. Kein Motor, Feste Brennweite und natürlich der obligatorische 35mm Film. Dadurch, dass man den Film manuell entweder mit einem Ratschhebel weitertransportieren musste oder ein Drehrad hatte, kam es immer wieder zu Doppel und Teilbelichtungen der Bilder. Ab und zu hatte ich damit sogar recht interessante Ergebnisse. Leider hat keines der Bilder bis heute überlebt. Sie wurden weggeworfen oder sind bei Umzügen verschwunden.
Irgendwann hatte ich auch mal eine "richtige" Knipskamera mit Motor. Natürlich auch ohne Zoom oder sonstige Extras. Die Bilder waren etwas besser. Aber auch hier hat kein Bild bis heute überlebt.
Meine letzte Analoge Kamera war etwa 1998 eine von Revue mit dem neueren APS-Filmsystem. Meiner Meinung eine Revolution. Schliesslich konnte man bereits beim fotografieren eines von drei Bildformaten einstellen, von denen zwei natürlich mit dem klassischen Fotoalbum inkompatibel waren und nach einer Speziallösung schrien. Hatte aber auch den Vorteil, dass man bei diesen Fotoalben gleich einen Lagerort für die in der Filmkassette gelagerten Negative hatte. Insgesamt habe ich mit dieser Kamera Fünf Filme geschossen. Diese Bilder sind überraschenderweise auch noch alle vorhanden, obwohl ich mehrfach umgezogen bin... ;) Beizeiten werde ich die Bilder einscannen lassen und mit dem einen oder anderen diesen Artikel schmücken.

Die Digitale Welt

Am Anfang meiner digitalen Fotolaufbahn hatte ich noch keine eigene Kamera. Min damaliger Chef während meiner Ausbildung zum Verkäufer hat mir 2001 ab und zu seine Toshiba PDR-5 geliehen. Eine recht teure Kamera mit wahnsinnigen 640x480 Pixeln Auflösung, während er selber mit dem Nachfolger PDR-7 gearbeitet hat. Die Bilder meiner Fototouren sind allerdings mittlerweile fast alle verschwunden, da ich die damaligen Objekte neu fotografiert habe, so weit noch da. Das (irgendwann) in diesem Artikel zu sehende Bild ist eines der letzten, da es bisher in einem anderen Ordner falsch einsortiert gewesen war.
Die nächsten Jahre hatte ich mangels Geld keine Kamera. Erst ca 2004 habe ich mir eine Concord Eye-Q 4060 AF geleistet. Sie war um Welten besser, als die Kamera von Toshiba. Mit 4 Megapixeln und 6fachem digitalem Zoom. Mittlerweile kann ich genauso wie die anderen ehemaligen Besitzer dieses Modells nur über die Technischen Daten grinsen. Aber ich habe gerne damit fotografiert. Leider ist sie mir nach zwei Jahren durch einen Sturz kaputt gegangen. Später habe ich mir eine Samsung Digimax D73 gekauft. 7,2 Megapixel. Echter Optischer Zoom und ein paar andere nette Gimmicks. Wieder hatte ich einen gigantischen Schritt zur vorigen Kamera getan, was man auch an den Bildern sieht. Diese Kamera ist auch die erste, von der mehrere Bilder es auf diese Seite geschafft haben. Dieser Kamera war kein langes Leben beschieden. Bereits ein Jahr später habe ich sie einem Teich versenkt, nachdem ich auf glitschigen Steinen das Gleichgewicht verloren hatte. Sie war übrigens Wasserdicht. Das Wasser, was beim Sturz hineingelaufen war, ist erst wieder herausgekommen, als ich sie neugierigerweise geöffnet hatte... Etwa September 2007 später habe ich mir wieder eine Kamera leisten können. Wieder ein anderer Hersteller. Diesmal war es eine Pentax Optio A30. Wobei Pentax wohl die Kameras wie kein anderer wiederveröffentlicht. Ich denke, die Kamera dürfte bereits minimal verändert unter 5-6 Namen vertrieben worden sein. Aber die Bilder waren wieder um Welten besser. Diesmal war der Megapixelsprung nur Minimal. Nämlich nur auf 10 (Ich weiss, schon 4 zu viel...). Dafür war ein annehmbarer Bildstabilisator eingebaut. So lange das Licht mitmachte, waren die Bilder sehr gut. Im Schatten konnte man sie nur selten gebrauchen. Trotzdem haben es auch bei dieser Kamera einige Bilder auf die Seite geschafft. Diese Kamera hat bei mir wohl die kürzeste Lebensdauer gehabt. Pünktlich zum Jahreswechsel 2007/ 2008 habe ich das Display zerlegt. Ohne optischen Sucher und Einstellungsräder war die Kamera wertlos und konnte entsorgt werden, da eine Reparatur bald so viel kosten würde, wie der Neupreis...
Mitte Februar 2008 habe ich dann gut aufgerüstet. Es wurde eine Bridge-Kamera: Die Kodak Easyshare Z812. 8 Megapixel, 12facher optischer Zoom, recht guter Stabi und so weiter. Aber die Isozahlen über 200 konnte man vollkommen vergessen. Also eine Schönwetterkamera, die aber ziemlich gute Bilder machte, wenn genug Licht war und man den Zoom nicht komplett ausnutzte. Vor allem der grosse Zoom hat mir in der Tier- und Makrofotografie gute Dienste geleistet. Diese Kamera hab ich bereits Ende Juni 2008 nach über 6.500 Auslösungen in Rente geschickt, da ich mich mal wieder stark verbessert habe. Immerhin meine erste digitale, die ich nicht zerstört habe... :)

Die digitale Oberliga

Ende Juni 2008 bekam ich von Freunden eine Canon EOS 350D mitsamt einem Canon EF75-300mm F4-5.6 IS Teleobjektiv mit Ultraschallmotor. Damit habe ich einige Hürden hinter mir gelassen. Z.B. konnte ich nun bis ISO 1600 fotografieren. Das Bild mit der schlafenden Katze im Heu ist mit ISO 1600 und 75mm in einer Scheune aufgenommen worden. Einzige Bearbeitung stellte das ausschneiden des Bildauschnittes dar. Nur beim Dynamikumfang, der im Vergleich zur Kodak als einziges schlechter war, war ich nicht immer zufrieden. Vor allem, wenn ich ein dunkles Objekt im freien (Dunkles Pferd auf Wiese z.B.) fotografiert habe. Es war schwieriger, das Bild richtig gut aufzunehmen. Diese Kamera ist mir samt Objektiv leider gestohlen worden, nachdem ich Arbeitsmässig umgezogen bin. Anschliessend kaufte ich mir die Canon EOS 450D im Doppelkit mit einem EF-S 18-55 F3.5-5.6 IS und einem EF-S 55-250 4-5.6 IS. Nach vielen sehr guten Bildern verkaufte ich die Kamera 2010, um damit die Anschubfinanzierung für einen Führerschein zu haben. Der Plan war, gleich nach dem Führerschein ein Auto zu kaufen und dann wieder eine neue DSLR. Leider war das gewählte Auto nach kurzer Zeit Reif für die Verwertung und der Nachfolger wurde "ein wenig" teurer, so dass erstmal alles Geld in die Raten für den Wagen lief.
Anschliessend konnte ich mich wieder ausstatten, wenn auch erst einmal nur rudimentär. Jetzt fotografierte ich mit einer Canon EOS 600D, welche mit einem EF-S 18.55 F3.5-5.6 IS-Objektiv ausgestattet war. Später kam noch das Tamron 70-300 Di VC USM F4-5.6 hinzu. Um mein Schaffen günstig in den Makro-Bereich erweitern zu können, baute ich mir nach einer Anleitung auf www.traumflieger.de einen Retro-Adapter, um damit das Kit-Objektiv verkehrtherum nutzen zu können. Nicht sehr bequem, aber es kamen brauchbare Bilder heraus.
Später gab es wieder eine Neuerung. Ich habe meine Kamera-Ausrüstung modernisiert und fotografierte nun mit der neuen Canon EOS 70D, welche eine ganze Klasse über allen bisherigen DSLRs in meinem Besitz war. Dazu gab es mit dem EF-S 18-55 F3.5-5.6 IS STM gleich ein neues Kit-Objektiv, welches einige Fehler der vorherigen Generation ausmerzt. Das Tamron 70-300 Di VC USM F4-5.6 blieb dabei ebenso noch im Einsatz, wie der Retro-Adapter, welcher sich mit STM-Objektiven leider nicht verträgt.

Ende 2015 hab ich das 70-300er von Tamron zugunsten eines 120-400 von Sigma in Rente geschickt. Kurze Zeit später konnte icch den Retro-Adapter dann auch noch gegen einen aktiven ersetzen.
Mitte 2016 wurde dann die 70D gegen eine 80D ersetzt.